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Diagnose: „Schwerhörig“ Welche Möglichkeiten hat mein Kind, mit dieser Diagnose in die Welt der Normalhörenden hineinzuwachsen und an ihr teilzunehmen? Diese und viele weitere Fragen setzten vor 25 Jahren (1978) Eltern in Bewegung, gemeinsam mit Fachleuten einen Verein zu gründen, der sich für die Belange hörgeschädigter Kinder in der Region Südniedersachsen und Nordhessen einsetzt. Welche Ziele sollen durch die Vereinsarbeit verwirklicht werden? - Eltern ermutigen, einen Weg für das eigene Kind in die Lautsprache zu finden
- durch gemeinsame Aktivitäten soll es Familien mit hörgeschädigten Kindern ermöglicht werden, sich kennenzulernen und sich durch Erfahrungs- und Informationsaustausch gegenseitig zu unterstützen
- den hörgeschädigten Kindern den Rückhalt zu geben, das eigene Potenzial allen Widrigkeiten zumTrotz zu entfalten
- den hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen Kontaktmöglichkeiten untereinander und mit erwachsenen Hörgeschädigten zu bieten
- hörgeschädigten Kindern durch Öffentlichkeitsarbeit die Auseinandersetzung mit der lautsprachlichen Gesellschaft zu eröffnen und umgekehrt die Gesellschaft für die Problematik hörgeschädigter Kinder zu sensibilisieren
- durch Workshops und Elternschulungen über neue Entwicklungen und Erkenntnisse zu informieren und ein Fortbildungsangebot für TherapeutInnen, ErzieherInnen und LehrerInnen zu bieten.
Welche Veränderungen streben wir an? - flächendeckendes Neugeborenen-Screening und intensive Frühförderung
- angemessene äußere Rahmenbedingungen (Raumakustik, Klassengröße) für hörgeschädigte Kinder in der Regelschule
- Lehrerfortbildungen, Unterrichtsmaterial zum Thema „Hörgeschädigte in der Regelschule“
- Verwirklichung des Anspruchs eines hörgeschädigten Kindes auf pädagogische und psychosoziale Begleitung während der Schulzeit
- eine feste Informations- und Beratungsstelle in Göttingen für alle, die mit hörgeschädigten Kindern Umgang haben (Eltern, ErzieherInnen, TherapeutInnen, LehrerInnen).
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